

Tief glänzend und gut zu bearbeiten, ist Gold seit jeher die beste Wahl für die Herstellung edler Schmuckstücke. Schlichte Ringe aus edlem Gold stehen deshalb sinnbildlich für den Hochzeitsschwur. Weil es in reiner Form sehr weich ist, wird Gold mit anderen Metallen gemischt.
Der edle Werkstoff steht in verschiedenen Legierungen mit einem Feingehalt von 333 – 8 Karat, 585 – 14 Karat bis zu 750 – 18 Karat zur Verfügung. Durch die Beimischung von Kupfer oder Palladium ergeben sich schließlich die Farben: kühles Weißgold, warmes Gelbgold und sinnliches Rotgold. Auf Wunsch können Trauringe aus Weißgold zusätzlich mit Rhodium beschichtet werden, um ihnen einen hochweißen Glanz zu verleihen und die Oberfläche zu schützen.

Die Kombination mehrerer Goldfarben erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Mehrfarbige Goldringe werden bei Saint Maurice gesintert. Das Hightech-Verfahren Sintern hat gegenüber dem konventi-
onellen Löten den Vorteil, dass die Metalle sich im Vakuum unter hoher Temperatur fugenlos und lotfrei miteinander verbinden. Mehrfarbige Ringe aus edlem Gold und glanzvollem Stahl werden auf klassische Weise gelötet.

Platin als edelstes aller Metalle ist 30-mal seltener und um ein Vielfaches teurer als Gold und erfordert durch seine besonderen Eigenschaften fundierte Kenntnisse in der Verarbeitung.
Die weiß schimmernde Farbe und der Tiefenglanz von Platin ist – im Unterschied zu Weißgold – auf die natürliche Beschaffenheit des Materials zurückzuführen, denn Platinlegierungen enthalten 95 % Platin und nur 5 % andere Metalle. Das weiche, aber zähe Material ist selbst bei härtester Beanspruchung äußerst widerstandsfähig. Weil Kratzer an der Oberfläche keinen Materialverlust, sondern lediglich eine Materialverschiebung darstellen, behalten Platinringe ihren Wert ein Leben lang.